Wolkengarten
Brandenburg | Potsdam
Verfahren: Direktauftrag
Planungszeit: 2014
Realisierung: 2015
Größe: 800 m2
Bauherr: Privat
Leistungen: LP 1 – 8 Freianlagen
Projekt
Ein Saum von immergrünen Heckenkörpern bildet den gartenarchitektonischen Auftakt zum Wolkengarten Potsdam. Die geschickte Platzierung von verschiedenen Elementen schafft Privatsphäre und ein warmes, angenehmes Gartenreich zugleich. Haus und Garten bilden ein sich ergänzendes und einheitliches Bild; ein Ort zum Wohlfühlen.
Das Grundstück teilt sich in einen auf Straßenniveau gelegenen Vorgarten und einen etwas abgesenkten, rückwärtigen Gartenbereich. Der Vorgartenbereich erfährt seine Prägung durch einen Saum aus wolkenförmig geschnittenen Heckenkörpern (Liguster), die von locker eingestreuten Obstbäumen (Malus und Pyrus) akzentuiert werden.
Sowohl bildlich als auch körperlich, räumliche Erfahrung bietend, soll dieser Gartenbereich durch den ständigen Wechsel von Volumen und Räumen dabei die archetypische Vorstellung eines Labyrinths vermitteln und mit einem Mindestmaß an Mitteln eine große Vielfalt bieten. Eine die Heckenkörper begleitende Staudenpflanzung vermittelt jahreszeitlich wechselnde Farb- und Blühaspekte, die durch in der Fläche verteilte Frühjahrsblüher üppig ergänzt werden.
Photos: Hanns Joosten, Berlin
Projektstandort
Potsdam
2015
Außenanlagen
TRUMPF Vorstandsgebäude
Ditzingen
Verfahren: Direktauftrag
Planungszeit: 2012
Realisierung: 2013
Größe: 4.000 m2
Kooperation: Barkow Leibinger Architekten
Bauherr: TRUMPF GmbH & Co. KG
Leistungen: LP 1 – 8 Freianlagen, Verkehrsanlagen, Techn. Ausrüstung
Projekt
Im Rahmen der Erweiterung des bereits bestehenden Technologie-Standortes des Lasergeräteherstellers Trumpf am Hauptstandort Ditzingen, waren die heterogenen Freiräume in ein schlüssiges, die Firmen-Identität widerspiegelndes, Gesamtkonzept zu integrieren.
Eine Betriebswerweiterung ermöglichte es, großzügige Platz- und Grünflächen anzulegen, die sich als Bewegungs- und Aufenthaltsfläche zwischen der neuen Hauptpforte, dem neuen Eingang des Verwaltungsgebäudes, dem neuen Betriebsrestaurant und dem Dienstleistungszentrum aufspannt.
Ein Materialkanon aus dunklen Natursteinoberflächen in wichtigen Eingansgbereichen, Bewegungsflächen aus Guss-Asphalt und Austattungselementen aus Edelstahl bildet zusammen mit den neu gepflanzten Bäumen (kleine Gruppen aus Gingko biloba) auf den Rasenflächen eine besondere, visuell ansprechende Identität und Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig erhält die interne Erschliessungstraße einen neuen Verlauf, der dem neuen Haupteingang am Verwaltungsgebäude einen großzügigeren Vorbereich verschafft. Der derzeitige Vorgarten-Bereich wird nach Osten erweitert und mit ansprechenden Blütenstauden ergänzt.
Ziel der Umgestaltung war es, sich von der standardisierten Optik des öffentlichen Raums abzusetzen und die Besonderheit der werkseigenen Flächen von Trumpf Ditzingen zu betonen.
Projektstandort
71254 Ditzingen
2013
Hauptstraße und Plätze
Mellrichstadt
Verfahren: Nichtoffener Ideen- und Realisierungswettbewerb, 1. Preis 10/2008
Kooperation: eins:eins architekten Hillenkamp & Roselius
Größe: 14.000 m2
Planung: 02/2009 – 02/2010
Realisierung: 03/2013
Bauherr: Stadt Mellrichstadt
Leistungen: LP 1 – 8 Freianlagen/ Verkehrsanlagen/ Ingenieurbauwerke/ Technische Ausrüstung
© Fotos: Lichtschwärmer
Projekt
Aufgabenstellung war die grundhafte Neu- und Umgestaltung der als Flächendenkmal ausgewiesenen, mittelalterlichen Altstadt von Mellrichstadt in Untefranken.
Das Umbaukonzept sieht unter Einbindung von Einzeldenkmälern und denkmalgeschützter Bausubstanz, den barrierefreien, niveaugleichen Ausbau von Straßen und Plätzen vor. Neben der Neugestaltung des Stadtbodens wurden die Platzsituationen zur Steigerung von Aufenthaltsqualität und Nutzungsvielfalt mit neu entwickelten, auf den Ort abgestimmten Wasserspiel- und Bankelementen aufgewertet.
Die energieeffiziente Erneuerung der Stadt-Lichtanlagen und eine zurückhaltende Pflanzenverwendung rundet das Gesamtkonzept ab. Die Neustrukturierung dieser Räume gab Raum für gestalterische Überlegungen in Bezug auf Material, Form, Nutzung und Atmosphäre. Integration statt Prioisierung des Verkehrs hatte dabei höchste Bedeutung.
Projektstandort
97638 Mellrichstadt
2013
Campus Joachimstraße | Berlin
Campus
Joachimstraße
Berlin
Verfahren: Direktauftrag
Planungszeit: 2012
Realisierung: 2013
Größe: 720 m2
Kooperation: David Chipperfield Architects
Entwurf: Wirtz International Landscape Architects
Bauherr: Grundstücksgesellschaft Joachimstraße 11 GmbH & Co. KG
Leistungen: LP 5 – 9 Freianlagen
Fotos © Simon Menges
Projekt
Auf dem Gelände einer ursprünglich 1895 erbauten Klavierfabrik befindet sich das Berliner Büro von David Chipperfield Architects. Im Zuge der Erweiterung der bestehenden Büroräume erhielt das fünfgeschossige Backsteingebäude im hinteren Teil vier weitere Etagen, während der vierstöckige, kubisch-schlichte Betonneubau als Vorderhaus zur Straßenseite abschließt. Aufstockung und Blockrandschließung kreieren zugleich einen neuen Blockinnenraum, der als fließender Außenraum die geschaffenen Höfe miteinander verknüpft und in seiner Typologie gezielt die typische Berliner Hofstruktur aufgreift.
Das freistehende zweigeschossige Mittelgebäude beherbergt eine Kantine. Zusammen mit dem Gartenhof entsteht ein halböffentlicher Platz für Geselligkeit und Dialog, der den Ort in eine Campus-ähnliche Atmosphäre taucht. Der Außenraum, entworfen von Peter Wirtz, erweitert den Innenraum und bildet mit seinen Pflanzen und Materialien einen Kontrapunkt zur monolithischen Architektur.

Projektstandort
Campus Joachimstrasse
10119 Berlin
KIT–Kindergarten, Kinderhotel und Campus
Karlsruhe
Verfahren: VGV
Planungszeit: 2010 – 2012
Realisierung: 2012 – 2013
Größe: 6.500 m2
Kooperation: Bruno Fioretti Marquez Architekten
Bauherr: Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Leistungen: LP 1 – 8 Freianlagen
Photos: Hanns Joosten, Berlin
Projekt
Die Außenraumgestaltung eines Teilbereiches des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erfordert in hohem Maße den sensiblen Umgang mit denkmalgeschützten Gebäuden, Gebäuden aus den 1950‘er Jahren sowie dem modernen Neubau des KinderUniversums, einer Kindertagesstätte mit integriertem Kinderhotel.
Die Besonderheit des Außenraumkonzeptes besteht darin, die verschiedenen Nutzungsansprüche der angrenzenden Gebäudetypen zu vereinen, individuelle Aufenthaltsräume zu schaffen und dabei den Gesamtraum erlebbar zu lassen.
Das Freiraumkonzept basiert auf einem flexiblen Schollenprinzip. Das Grundmodul, die ‚Schollen‘, sind als Platz- und Rasenplateaus formuliert.
Ein leicht abgesenktes Grundniveau der Spielfläche des KinderUniversums macht es möglich, die Grenzen zu einer spielerischen Barriere von innen und außen zu gestalten.
Die Gestaltung konzentriert sich vornehmlich an den Rändern. Eine Spielwand aus Holz, eine magnetische und industriepolierte edelstahlverkleidete Mauer und ein perforierter Heckenkörper, zeigen einen spielerischen Umgang mit dem Thema der Grenzen/Entgrenzung.
Projektstandort
Kinder Universum
Karl-Wilhelm-Straße 1
76131 Karlsruhe
2013
Außenanlagen Mehr-Generationen-Haus
Berlin
Info
Verfahren: Direktauftrag
Planungszeit: 2008
Realisierung: 2010
Größe: 8.500 m2
Kooperation: Ingenieurbüro Scholze
Bauherr: Caritas Altenhilfe GGmbH
Leistungen: LP 1 – 8 Freianlagen
Projekt
Der Mehrgenerationenpark liegt in Spreenähe im Stadtteil Charlottenburg.
Das Gesicht der Anlage wird bestimmt durch Bäume unterschiedlichster Wuchsformen und -höhen. Dieser Bestand verleiht der Anlage einen waldhaft – idyllischen Charakter, den wir als Qualität empfinden und erhalten wollen. Die Anlage, bestehend aus Pflegeheim, Schule, Kita und Seniorenheim, ist räumlich dezentral organisiert. Die Gebäude bilden eine Art Hof, in dessen Mitte sich eine Abfolge mehrerer organisch geschwungener Grünflächen und einem befestigten Platz ordnen.
Diese Mitte wird zum Treff-und Aktionspunkt alter und junger Menschen. Es gibt einen Sportplatz und einen Spielplatz, Tischtennisplatten und eine Kletterwand, wo sich die Jugend austoben und die Alten dem Spiel zuschauen können. Die Grünflächen selbst weisen unterschiedliche räumliche Qualitäten auf. Auf den beiden kleineren Inseln bewahren wir die gewachsene Vegetation. Eingerahmt werden diese beiden Inseln von zwei größeren, offener gestalteten Grünflächen. Deren Mitte ist jeweils eine Rasenfläche, die von blühenden und immergrünen Pflanzbändern umschlossen ist.
Photos
Christo Libuda (Lichtschwärmer), Berlin
Projektstandort
Charlottenburg
10587 Berlin
2010
Außenanlagen
Villa Gerloff
Braunschweig
Verfahren: Direktauftrag
Planungszeit: 2007
Realisierung: 2009
Größe: 4.000 m2
Kooperation: Ingenieurbüro Scholze
Bauherr: Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
Leistungen: LP 1 – 8 Freianlagen/ Verkehrsanlagen/ Technische Ausrüstung/ Bauleitung
Projekt
Das Gestaltungskonzept für den Garten ist auf die formulierten Bedürfnisse: Raum für temporäre Aktivitäten (Gartenfeste) sowie alltägliche Nutzung (Besprechungen) ausgerichtet. Gleichzeitig werden repräsentative und funktionale Aspekte miteinander verbunden. Gestaltung ist also kein Selbstzweck, sondern dient immer auch einer Funktion.
Ziel ist es, mit klaren und raumbildenden Elementen sowie einer hochwertigen aber zurückhaltenden Pflanzen- und Materialverwendung, einen spannungsvollen, atmosphärischen Freiraum zu schaffen.
Die Gestaltung soll historisch überlieferte Elemente (Grotte, Traillage) aufgreifen und in einer modernen und zeitgemäßen Gestaltsprache interpretieren. Inspirierendes Gestaltungsmotiv zur Umsetzung dieses Ziels ist das sprachliche Bild des Theaters.
Die räumliche Anordnung der unterschiedlichen Funktionen des Gartens nimmt darauf Bezug. So sind die einzelnen Bereiche des Gartens in folgende Einheiten gegliedert: 1. Foyer | 2. Séparée | 3. Salon | 4. Rang
Projektstandort
Löwenwall 16
38100 Braunschweig
2009
Burda Gartenlounge | München
Burda Gartenlounge
München
Realisierung: 2004 – 2005
Größe: 200 m2
Kooperation: urban shape (sitwalk), studio dinnebier (Licht)
Bauherr: Hubert Burda Media, vertr. durch Ursula Gräfin Lambsdorff
Projekt
Für den BURDA-Verlag wurde anlässlich der Bundesgartenschau 2005 in München ein repräsentativer temporärer Garten konzipiert und realisiert. Der Entwurf beschäftigt sich mit dem Thema „Kommunikation und Garten” bzw. „Kommunikation im Garten”. Innerhalb der zur Verfügung stehenden 200m², sollte die alte Idee des Lustgartens – Unterhaltung und Zerstreuung, Muße und ästhetischer Genuss – ihre moderne Entsprechung finden.
Ein eingebettetes Holzdeck faltet sich zu einer begehbaren Sitz- und Liegelandschaft auf, das die Welt der Canapés zitiert und im Ambiente einer Lounge zur zwanglosen Kommunikation einlädt. Pflanzen, die ihre ganze Energie darauf verwenden, zu blühen und Früchte hervorzubringen, prägen den opulenten Rahmen des grünen Gesellschaftsraumes.
Warme Farbtöne, exotisch wirkende Blatt- und Blütenformen sowie sanfte Sound – Collagen aus versteckten Lautsprechern verführen aus dem Hier und Jetzt.
Photos
Ingolf Hatz, München
Christa Brand, Ismaning

Projektstandort
München











































































































